Funk-Hitzewarnmelder · HC2100

ABUS PREVARO CONNECT in Bremen – Funk-Hitzewarnmelder

Der ABUS PREVARO CONNECT überwacht die Temperatur und kann seinen Alarm an kompatible Rauch- und Hitzewarnmelder weitergeben. Er ergänzt die Rauchwarnung dort, wo Kochdunst oder vergleichbare Einflüsse den Einsatz eines klassischen Rauchwarnmelders erschweren.

Schlegel Sicherheitstechnik berät zur passenden Ausführung, plant die Montage und übernimmt auf Wunsch Prüfung und Wartung in Bremen und Umgebung.

Funkvernetzbarer Hitzewarnmelder ABUS PREVARO CONNECT HC2100 mit Temperatursensor.
ABUS PREVARO CONNECT an der Decke einer Küche mit Kochinsel.
Unterseite des ABUS PREVARO CONNECT HC2100 mit Temperatursensor und Prüftaste.

Erkennt kritische Hitze

Temperaturdetektion mit einem Ansprechbereich von 54 bis 65 °C.

Alarm weitergeben

Mit PREFIRA CONNECT und PREVARO CONNECT in einer Funkgruppe kombinierbar.

Lange Batterielaufzeit

Fest eingebaute CR123A-Lithiumbatterie für bis zu zehn Jahre.

Warum Hitze statt Rauch?

Der HC2100 reagiert auf eine kritische Temperatur. Er besitzt keine eigene Rauchdetektion. Dampf oder Kochdunst lösen daher nicht als vermeintlicher Rauch den Alarm aus. Das macht ihn zu einer möglichen Ergänzung für geeignete Küchen- und Nebenräume.

Diese Eigenschaft hat eine klare Grenze: Gefährlicher Rauch kann schon vorhanden sein, bevor am Montageort die notwendige Temperatur erreicht wird. Ein Hitzewarnmelder ersetzt deshalb die Rauchwarnung in Schlafräumen und Rettungswegen nicht.

Gemeinsame Warnung mit PREFIRA CONNECT

Bis zu 15 kompatible CONNECT-Melder können eine Funkgruppe bilden. So kann ein Hitzewarnmelder in einem geeigneten Küchen- oder Kellerbereich einen Alarm auslösen, der auch an verbundenen Meldern im Wohnbereich hörbar wird. Die Funkübertragung nutzt 868 MHz; bis zu 180 Meter sind eine Freifeldangabe und keine Zusicherung für das Gebäude.

Die Mehrfachgruppenfunktion verbindet bis zu 15 Gruppen. Laut Anleitung läuft die Alarmweitergabe von Untergruppen zur zentralen Gruppe, nicht umgekehrt. Wir prüfen deshalb die gewünschte Alarmrichtung und testen die Verbindungen an den tatsächlichen Montageorten.

Eine direkte Smartphone-Benachrichtigung oder Matter-Anbindung gehört nicht zu diesem Modell. Für die Gruppierung muss die konkrete Gerätekompatibilität stimmen.

Bedienung und Anzeige

Die großflächige Taste erleichtert die Funktionsprüfung. Eine vorübergehende Stummschaltung ist für zehn Minuten möglich. Bei weiter bestehender kritischer Temperatur kann anschließend erneut alarmiert werden.

Die Status-LED scheint durch das Gehäuse. Eine automatische Anpassung ihrer Helligkeit an das Umgebungslicht ist für dieses Modell nicht ausgewiesen. Die fest eingebaute Batterie und der automatische Selbsttest machen die regelmäßige manuelle Prüfung nicht entbehrlich.

Wo passt dieses Gerät – und wo liegen seine Grenzen?

Geeignete Anwendungen

Als ergänzende Warnung für geeignete Küchen, Keller- oder Garagenbereiche sowie Kochbereiche in Freizeitfahrzeugen. Entscheidend sind die am Montageort tatsächlich auftretenden Temperaturen, Feuchtigkeit und sonstigen Umwelteinflüsse.

Was bei der Auswahl zu beachten ist

Keine Rauch- oder CO-Erkennung und kein Ersatz für erforderliche Rauchwarnmelder. Die Anleitung schließt unter anderem kondensierende Feuchtigkeit und Außenmontage aus. Bei Garagen, unbeheizten Räumen oder hoher Staubbelastung prüfen wir die Eignung ausdrücklich; eine allgemeine Raumbezeichnung ist keine pauschale Montagefreigabe.

Technische Angaben im Überblick

Erkennung Temperaturdetektion, 54–65 °C
Funk 868 MHz; bis zu 15 Geräte je Funkgruppe
Reichweite Bis zu 180 m im freien Feld
Bauform Ø 110 mm, Höhe 37 mm
Batterie CR123A, fest eingebaut; bis zu 10 Jahre
Status-LED Durchscheinend; keine adaptive Dimmung ausgewiesen
Prüfung BS 5446-2; Kitemark
Montage Schraub- oder geeignete Klebemontage, integrierte Magnethalterung

Montage, Prüfung und Austausch in Bremen

Wir prüfen die Räume und ihre Nutzung, wählen geeignete Montagepositionen und stimmen die Ausführung auf das Objekt ab. Bei Funk- oder Smart-Home-Geräten gehört die Prüfung der vorgesehenen Einbindung dazu.

ABUS sieht mindestens einmal im Monat eine Funktionsprüfung über die Prüftaste vor. Hinzu kommen die Kontrolle von Zustand, Montageposition und Verschmutzung sowie bei vernetzten Geräten die Prüfung der vorgesehenen Verbindungen. Montageort, Installationsdatum und Austauschfrist sollten dokumentiert werden.

Die Anleitung nennt spätestens zehn Jahre als maximale Nutzungsdauer. Bei einer Störung, Beschädigung oder Batteriewarnung kann ein früherer Austausch erforderlich sein.

Häufige Fragen zum PREVARO CONNECT

Kann der PREVARO CONNECT auch Rauch erkennen?

Nein. Das Gerät selbst erkennt Hitze. In einer gemeinsamen Funkgruppe kann es zusätzlich einen von einem PREFIRA CONNECT erkannten Rauchalarm wiedergeben.

Warum ist die Funkverbindung hier sinnvoll?

Ein ausschließlich örtlicher Alarm im Keller oder in einer geschlossenen Küche kann an anderen Aufenthaltsorten schlecht wahrnehmbar sein. Die passend geplante Funkgruppe gibt den Alarm an weitere Montageorte weiter.

Welche Ausführung passt zu Ihrem Objekt?

Gern klären wir mit Ihnen, welche Funktionen Sie tatsächlich benötigen und wie sich die Geräte sinnvoll in Ihr Objekt einfügen. Zum Vergleich finden Sie hier ABUS PREFIRA CONNECT und ABUS PREVARO 10.

Grundlage: ABUS Bedienungsanleitung HC2100 und Herstellerangaben, geprüft im September 2026. Produktinformationen bei ABUS. Die Montage- und Betriebsvorgaben der jeweiligen Geräteausführung bleiben maßgeblich.